Laborarbeit

Seit ich wieder in Ås bin, wollte ich gerne etwas für meine Masterarbeit machen, ohne zu wissen, wie viel Arbeit das ist. Also habe ich im Forschungszentrum nachgefragt, ob ich schon anfangen kann zu arbeiten. Direkt am nächsten Tag habe ich angefangen und bin seit dem jeden Tag so 5 – 9 Stunden dort, um Pre-Tests zu machen, also um sicher zu stellen, dass das eigentliche Experiment auch ordentlich wird. Da habe ich mich wohl mit den Ferien zu früh gefreut. Allerdings macht es Spaß dort zu sein, da quasi alles neu ist, aber zu einem guten Teil auf meinem Studiums-Wissen beruht. Ist wirklich spannend! Bisher habe ich die Eigenschaften des Bodens untersucht, den wir benutzen werden und geschaut, welche Futtermischung die Regenwürmer bevorzugen, die im Experiment dann evtl. Mikroplastik weiter zerbrechen. Vermutlich spannender, wenn man selbst involviert ist.

Ansonsten mache ich Sport, ein paar Fotos und versuche ein bisschen runter zu kommen (nicht so einfach, wenn man eigentlich noch arbeitet). Johanna hat im Juni einen Blockkurs, der zeitlich vollkommen über die Stränge schlägt. Gestern war sie 14,5 Stunden in der Uni. Zwischen Ende des einen und Beginn des anderen Tags lagen dann 8 Stunden. Meine Güte… Naja, aber deshalb ist dieser Monat zwar eigentlich frei, aber eigentlich mehr ein bisschen wie Urlaub im Gulag. Aber das geht auch vorbei und ist (zumindest für mich) ganz ok. Dafür freuen wir uns schon auf den Juli, wo wir dann Ferien mit den anderen machen und wirklich komplett frei haben.

Bei dem Foto habe ich mich an neuen Techniken geübt und bereite mich quasi auf den “richtigen” Sommer vor. Das ist übrigens das Gebäude, in dem ich meistens Uni habe. Und apropros richtiger Sommer: Während in Deutschland scheinbar 30°C sind, haben wir hier 10 und Dauerregen. Also für unseren Monat passt es eigentlich ganz gut und man schmilzt nicht vor Hitze, passt also.

Heute fühle ich mich ein bisschen krank, weshalb der Blog vermutlich nicht hochqualitativ ist. Wird später wieder besser.

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