Ende der Klausurenphase, Weihnachten und Neujahr 2019

Als erstes möchte ich erwähnen, dass der Blog jetzt hierher umgezogen ist. Dann ist er gleich mit meinen Fotos usw. an einer Stelle zu finden – außerdem gibt es auf der anderen Website ein paar Schwierigkeiten.

Es ist schon wieder lange her, seitdem ich das letzte Mal gepostet habe. Die Klausurenphase war wirklich deutlich härter, als alle anderen, die ich bisher an der Uni erlebt habe, weshalb ich froh war, konzentriert lernen zu können. Darunter hat der Blog dann natürlich gelitten. Meine letzte Klausur war am 19.12. und mein Flug nach Deutschland ging schon am 20.12.. Da hätte ich mir noch einen Tag Pause gönnen sollen, das war schon echt stressig. Zu Hause habe ich mich erstmal mit meiner Einkaufliste von Lebensmitteln etc. in die Stadt gemacht und die Sachen gekauft, die in Deutschland teilweise 10% von dem norwegischen Preis kosteten. Außerdem war es an der Zeit Freunde wieder zu treffen. Das ist ja deutlich schwerer und seltener geworden, aber dank des Internets ist immerhin digitaler Kontakt möglich, was mir auch wirklich gut tut. Besonders wenn ich daran denke, dass z.B. Igor auch im Ausland ist (Japan), sodass ich den Kontakt halten kann, obwohl einen 10000km trennen.

Weihnachten selbst lief halb stressig und hab entspannt ab, wie das eben immer so ist. Es gab viel zu tun, aber auch Zeit die Familie wieder zu sehen, Brettspiele zu spielen und endlich das Video von diesem Sommer auf Smøla zu schneiden. Hier ist es:

Ich hoffe, dass dadurch mehr Einsicht entsteht. Etwas zu sehen ist ja doch noch deutlich anders, als darüber zu lesen. Ich will jetzt natürlich nichts versprechen, aber theoretisch würde ich in der Zukunft ab und zu mal so ein Video machen. Mal schauen, wie das klappt.

Sylvester war ich in Hildesheim und habe noch mehr Freunde wieder getroffen. Kurz danach war 90. Geburtstag meiner Oma und dann ging es schon wieder nach Ås. Der Rückflug war ein bisschen unglücklich, da mein ganzes Flugzeug den Anschlußflug verpasst hat. Dann waren wir eine gute Gruppe, die alle sechs Stunden länger als geplant am Kopenhagen Airport gestrandet waren. Am Ende war ich dann um 5 Uhr morgens, statt 9 Uhr abends zu Hause. In dem Moment war das schon nicht so berauschend, aber sowas passiert wohl. Und die Fluggesellschagft hat mir 250€ erstattet (mehr als ich bezahlt habe – dazu gibt es scheinbar EU-Richtlinien). Also halb so wild.

Den Januar habe ich noch keine Uni, also technisch gesehen frei. Allerdings kümmere ich mich gerade um meine Masterarbeit, wofür wir jetzt schon ein Thema raussuchen sollen. Dabei kam jetzt die Komplikation auf, dass der Studienberater mir keinen Termin geben will, um das technische Problem zu lösen, dass ich meine Kurse nicht lösen kann. Vielleicht gehe ich den einfach unangekündigt besuchen. Muss ja wohl, leider. Auf der positiven Seite: Ich habe von Johanna und ihren Eltern Langlaufskier zu Weihnachten bekommen, sodass ich ordentlich trainieren kann und nicht mehr, wie sonst, eine zweistellige Anzahl an Stürzen zu verbuchen habe (beim ersten Ausflug waren es über 80 im Tiefschnee). Hier sind im Moment auch gute Minusgrade und genug Schnee und Loipen, um den Januar lang zu üben. So kann ich sicher auch irgendwann an gute Stellen für Landschaftsfotos kommen. Das ist nämlich meine Hauptaufgabe im Januar: Lernen Fotos noch besser und fortgeschrittener zu bearbeiten. So habe ich endlich die Zeit das zu tun und einen etwas produktiveren Januar.

Vielleicht kann ich ja von meinem Ski-Lernprozess ein Video machen. Sehen wir dann.

Wir lernen Norwegisch: å gå på ski – Ski laufen

PS: Der Song in dem Video ist übrigens ‘Friðrik Dór – Fröken Reykjavík’ und ein isländischer Popsong, wie der Name villeicht schon vermuten lässt. Erzählt das nicht der GEMA.

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