Bergen, Abgaben und viel Fleiß

Es ist etwas länger her und es ist auch einiges passiert. Wir waren bei Christopher, einem Kunmpel aus Göttingen, zu Besuch in Bergen. Dort macht er gerade ein Erasmus Austauschsemester. Nach einer 7-stündigen Zugfahrt, scheinbar die schönste Zugfahrt Norwegens (oder so), sind wir in der schönen Stadt angekommen. Obwohl es Norwegens zweitgrößte Stadt ist, gibt es nur unter 5 Bahngleise, dafür allerdings auch viel mehr Großstadtfeeling als in Ås. Das Studentendorf dort macht mich ganz foh, dass wir stattdessen in unserem wohnen. Es war groß, alt, grau und hat sehr an Arbeiterwohnungen in der Sowjetunion erinnert. Dafür ist die Innenstadt richtig hübsch. Wir haben uns die alte Hansestadt (Bryggen) angeschaut, sind auf den Hausberg gewandert und ein bisschen in der Stadt rumgelaufen. Außerdem hat es fast durchgängig geregnet, aber ohne das hätten wir auch einen falschen Eindruck von Europas regenreichster Stadt bekommen (ungefähr 10-facher Niederschlag von Niedersachsen pro Jahr). Auf dem Foto sieht man die Aussicht aus dem Zug.

Wie ihr euch vielleicht denken könnt, bedeutet die lange Pause zwischen den Blogeinträgen, dass es viel zu tun gab. Nachdem der Stress von UKA vorbei war, ging es direkt mit Uni Stress weiter. Der ist immerhin relevant. Ich habe mich zusammengerissen, ein paar Aufgabenzettel gelöst (die je durchaus 2-3 Tage schlucken), ein Poster über Mikroplastikverschmutzung geschrieben und heute unseren Bodenkunde Bericht in Gruppenarbeit endlich fertiggestellt (daraus hatte ich schon im August Bilder gepostet – das war eine lange Aufgabe). Also falls ihr Fragen zu Mikroplastik oder Böden habt, wissta’ Bescheid. Gerne immer her damit. Ich glaube, dass ich einen Probe Quadratmeter im Garten meiner Eltern nehmen will um ihn mit meinen Bodenkundekenntnissen besser zu machen. Manche programmieren, andere wühlen im Dreck. So ist das.

Wir haben es geschafft mit dem Sport am Ball zu bleiben, was in der dunkelen Jahreszeit vermutlich auch besser so ist. Heute ist eine Fotoausstellung, wo ich zwei Bilder habe. Allerdings fühle ich mich schlecht und bleibe deshalb zu Hause. Ich habe richtig Lust, mehr Fotos zu machen! Vor Weihnachten wird das jedoch wohl nichts, da meine Klausuren zwischen dem 3.und 18.12. liegen. Am 19.12. fliege ich dann über Weihnachten nach Hause. Das ist schon bald. Wahnsinn, wenn ich so drüber nachdenke. Da ich mich, wie gesagt, ein bisschen schlecht fühle, lasse ich es erstmal dabei. Aber der Blog lebt und ihr hört von mir. Bis denne!

Das Bild ist auch aus dem Zug gemacht, allerdings in 1200m Höhe. Hier liegt eigentlich noch kein Schnee.

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